Sonntag, 30. August 2015

nutella à la ginette

zutaten (ergibt ca. 400 ml):
  • 200 g datteln entsteint, ca. 4 stunden eingeweicht
  • 200 g ganze haselnüsse
  • ca. 7 bis 9 EL kokosoel
  • ca. 3 EL kokosblütensirup (oder andere süsse nach gusto: reissirup, agavendicksaft, ...)
  • 3 EL reines kakaopulver, OHNE zucker
  • 2 EL amaretto - wer das nicht mag, lässt's weg
  • gewürze nach gusto (ich habe nelkenpulver, zimt, vanillesamen und muskatnuss verwendet) - wer es lieber ganz klassisch mag (ich mags halt exotisch) lässt die gewürze weg

wie es geht: 
  • die haselnüsse in der bratpfanne rösten. ACHTUNG: sie dürfen auf gar keinen fall schwarz werden!
  • die abgekühlten haselnüsse im mixer (bei mir ist das immer der thermomix) möglichst fein mahlen, umfüllen
  • das einweichwasser von den datteln abgiessen und die datteln zusammen mit dem kokosoel im mixer möglichst fein pürieren
  • die gemahlenen haselnüsse und die restlichen zutaten zugeben 
  • das ganze möglichst fein pürieren / gut mischen 
  • in gläser abfüllen und im kühlschrank aufbewahren
  • geniessen!

tipps:
  • ich gehe davon aus, dass anderes (geschmacksneutrales) oel/fett auch geht. hätte ich haselnussoel da gehabt, hätte ich es damit gemacht.
  • je nachdem, wie flüssig (fett) oder süss ihr das ganze mögt, passt ihr einfach die menge oel und süsse an
  • amaretto habe ich nicht nur für den geschmack, sondern auch als "konservierungsmittel" (ein bisschen alkohol) dazu gegeben. 
  • passt nicht nur aufs brot, sondern auch für die "nutella-bäckerei".

fire balls (ACHTUNG: scharf!)



zutaten für ca. 20 stück:
  • 200 g mandeln, geschält, über nacht eingeweicht
  • 500 ml wasser
  • 1 EL zitronensaft
  • 2 EL rapsoel
  • ca. 50 ml mandelmilch
  • 3/4 TL jodfreies salz (falls ihr fermentiert, nehmt jodfreies salz. jod stört den fermentierungsprozess. falls ihr nicht fermentiert, spielt das keine rolle)
  • 1 TL miso
  • 1 EL hefeflocken
  • optional: 1-2 kapseln probiotisches pulver ODER 1-2 EL sauerkrautsaft (zum fermentieren, empfohlen!)
  • knoblauchpulver nach gusto 
  • 24-48 std. geduld
zum wälzen:
  • pfeffermischung (kubenen-, langschwanz-, schwarzer, ziemlich fein gemahlen
  • piment d'espelettes, fein gemahlen

wie es geht: 
  • die eingeweichten mandeln und 500 ml wasser im mixer möglichst fein pürieren. die flüssigkeit mit einem käsetuch oder einem nussmilchsäckchen abpressen und auffangen! (=mandelmilch).
  • ca. 50 ml der so entstandenen mandelmilch (bei bedarf ein wenig mehr, nach und nach zugeben, die masse darf NICHT flüssig werden, bloss cremig), den "mandeltrester" sowie die restlichen zutaten nochmals pürieren resp. mischen
  • wenn fermentiert wird (was ich empfehle, wegen des geschmacks): das probiotikum oder den sauerkraftsaft untermischen und diese mischung bei zimmertemperatur 24-48 stunden ruhen lassen. dabei entwickelt sich der geschmack.
  • falls die masse nun doch zu flüssig ist, nochmals mit einem käsetuch etwas oder nussmilchsäckchen abpressen. die masse muss formbar sein!
  • jetzt daraus bällchen (ca. 2-3cm DM) formen und in der pfeffer/piment d'espelettes-mischung wälzen. dazu verwende ich ein ganz kleines schüsselchen, in welches ich das "scharfe pulver" hineingebe, dann jeweils ein "käse"-bällchen aufs mal darin schwenke, bis es vollständig überzogen ist.
  • bis zum geniessen kaltstellen
tipp: 
  • statt der scharfen mischung geht natürlich auch eine mischung aus frischen kräutern
  • statt bällchen eine rolle formen, diese mit der pfeffer- oder kräutermischung überziehen und nach dem kühlstellen und scheiben schneiden
  • es können auch drei runde "käse"-laibe geformt werden. DM ca. 8cm, höhe ca. 2cm

klassische frittata

klassische frittata (nur zwiebeln und kartoffeln)



zutaten (für 1-2 personen je nach hunger als hauptmahlzeit z.B. mit salat, oder in würfel geschnitten zum apéro für mehrere personen)



  • 3x ca. 2 EL olivenoel
  • 1 mittlere zwiebel, in streifen
  • ca. 400 g kartoffeln, geschält, in würfeln (ca. 15 mm) oder scheiben, ca. 4 mm dick
  • ca. 80 g kichererbsenmehl
  • optional: 1 EL leinsamenmehl oder maisstärke, kartoffelstarke o.ä.
  • optional, aber empfohlen: ca. 150 g seidentofu
  • 75 ml mineralwasser, sprudelnd
  • 75 ml ungesüsste pflanzenmilch (z.B. mandelmilch marke eigenbau)
  • 1 TL salz
  • ½ TL kala namak
  • ca. ¼ TL natron



wie es geht:



  • in einer bratpfanne von ca. 20 cm durchmesser 2 EL olivenoel erhitzen. die zwiebelstreifen glasig dünstigen. die kartoffelwürfel oder –scheiben dazugeben. hitze reduzieren, (je nach gusto deckel drauf) und unter gelegentlichem wenden alles knapp gar braten. darf leicht anbräunen, muss aber nicht. das dauert ca. 15 minuten.
  • in der zwischenzeit die trockenen zutaten in einer schüssel mischen, das mineralwasser und die milch dazugeben, mit dem schwingbesen oder handrührgerät schaumig schlagen.
  • falls ihr seidentofu verwendet: ein wenig mit der gabel zerdrücken und jetzt vorsichtig untermischen
  • die zwiebel-/kartoffelmischung aus der bratpfanne in dieses gemisch geben, gut umrühren.
  • weitere zwei EL olivenoel in der bratpfanne erhitzen. die mischung hineingiessen, gut verteilen und auf kleiner hitze (bei mir war das stufe 4 von 10) zugedeckt 5-7 minuten braten. darf nicht am pfannenboden ankleben!
  • die frittata wenden (z.B. mit einem grossen teller) und mit weiteren zwei EL olivenoel auf der noch ungebackenen seite weitere 5 minuten braten.
  • aus der pfanne auf einen teller gleiten und etwas auskühlen lassen. geniessen!

tipps:



  • zum apéro in würfel schneiden und mit einer sauce nach wahl (z.B. hot ketchup, rezept hier) reichen.
  • die frittata kann natürlich mit gemüse nach wahl ergänzt werden. dann allerdings die mehl- und flüssigkeitsmenge sowie die pfannengrösse angepassen.