Sonntag, 21. Dezember 2014

süss-saure rohkost-vitaminbombe

zutaten (für 4 bis 6 portionen):
  • ca. 500 g weisskohl
  • 1 grosser apfel
  • 1 grosse karotte
  • ca. 50 g haselnüsse, grob gehackt, geröstet (rohköstler lassen das rösten weg)
  • 3-4 EL agavendicksaft
  • 1 TL salz
  • 4-6 TL zitronen- oder limettensaft
  • 4 bis 6 TL senf
  • 4 bis 6 TL weisses mandelmus
  • 4-6 EL weisser balsamico-essig (oder apfelessig)
  • 1-2 TL thymian, frisch oder getrocknet
  • pfeffer aus der mühle

wie es geht:
  • den weisskohl vierteln, den strunk herausschneiden, dann fein zerkleinern. ich habe das mit dem thermomix gemacht, 5 sek. stufe 5. alternativ an der rohkostreibe raffeln oder in ganz feine streifen schneiden
  • 1 TL agavendicksaft und 1 TL salz untermischen. im kühlschrank ca. 1 stunde ziehen lassen
  • den apfel waschen, achteln, in feine scheibchen schneiden. mit 1 TL zitronensaft marinieren, damit er nicht braun wird
  • die karotte schälen, längs halbieren und in feine scheiben schneiden
  • weisskohl, apfel, karotte, haselnüsse mischen
  • für die sauce restlichen agavendicksaft, restlichen zitronensaft sowie senf, mandelmus, balsamico, thymian und pfeffer verrühren.
  • alles gut mischen
  • servieren und geniessen!
tipp:
  • wer den weisskohl gerne weich mag, knetet ihn ca. 5 minuten zusammen mit dem salz, giesst das wasser ab und fügt dann den agavendicksaft hinzu. ich habs lieber knackig :-)
  • wer gerne mehr sauce hat, bereitet entsprechend mehr zu. ich mag meinen salat nicht ertränken :-)
  • rohe randen (rote beete) passen auch prima mit rein. 



Sonntag, 30. November 2014

auberginen-rouladen mit pilzrahmsauce


zutaten (für 2-3 personen, je nach hunger)
  • 1 grosse aubergine
  • 250 g pilze (z.b. champignos)
  • 1 kleinere zwiebel
  • 1 knoblauchzehe
  • ca. 4 EL olivenoel
  • frischer thymian und majoran
  • 1 TL tomatenpaste
  • ¼ TL rauchsalz (nach geschmack auch mehr)
  • salz, pfeffer
  • 1 EL mehl
  • 1 EL haferflocken
  • 0.5 dl rotwein
  • ca. 100 ml sojacuisine oder ähnlich
  • ca. 100 ml pflanzenmilch
wie es geht:
  • den backofen auf 75 grad vorheizen
  • aubergine halbieren. von jeder hälfte mittig je drei dünne scheiben (ca. 4mm) abschneiden 
  • scheiben beidseitig mit olivenoel bestreichen und in einer bratpfanne anbraten. sie sollten "weich", will heissen, formbar sein. aus der pfanne nehmen, auf küchenpapier abtropfen lassen 
  • restliche aubergine zusammen mit der hälte der pilze, der zwiebel und dem knoblauch ganz fein hacken (am besten im mixer, aber achtung: nicht pürieren!) 
  • gehacktes gemüse in wenig olivenoel (in derselben pfanne) heiss werden lassen. mit thymian, majoran, tomatenmark und rauchsalz würzen, mit dem mehl bestäuben und ca. 5 minuten unter wenden andämpfen 
  • aus der pfanne nehmen, die haferflocken dazu geben, ev. mit salz und pfeffer nachwürzen 
  • jeweils ca. 2 EL der masse auf die "breitere schmalseite" einer gebratenen auberginenscheibe geben und SATT aufrollen. mit einem zahnstocker fixieren 
  • die rollen in wenig olivenoel in derselben pfanne ganz kurz anbraten, mit dem rotwein begiessen und vorsichtig wenden, damit sie die farbe des rotweins rundum annehmen. auf einen teller geben und im backofen bei ca. 75 grad warmhalten 
  • die andere hälfte der pilze in feine scheiben schneiden 
  • sojacuisine und pflanzenmilch mischen und den "bratensatz" in der bratpfanne damit lösen. mit thymian, majoran und gewürzsalz würzen, die champignonscheiben dazugeben, ganz kurz aufkochen 
  • die auberginenrouladen zusammen mit der sauce auf tellern anrichten 
  • dazu passt: reis oder nudeln sowie ein salat
  • geniessen!
tipp:
  • statt der pilzrahmsauce eine dunkle sauce herstellen und zusammen mit kartoffelstock oder polenta servieren 
  • wer keine aubergine mag, nimmt sojahack und pilze für die füllung und dünne seitanschnitzel zum einrollen 
  • aus der restlichen füllung (ich hatte relativ viel übrig) lassen sich am nächsten tag prima kleine burger formen und braten. schmecken wunderbar zusammen mit ofenpoimmes und salat






 

Montag, 24. November 2014

macadamia dreamers - aussen soft, innen knusprig



zutaten:
  • 100 g macadamia-nüsse ganz, nature oder gesalzen, je nach geschmack
  • 120 g datteln, entsteint
  • 120 g marzipan
  • 1 TL abgeriebene orangenschale (bio-orange!)
  • ca. 150 g couverture / schokolade (vegan), dunkel, hell, weiss nach geschmack, zum überziehen
  • ca. 100 gehackte / gemahlene nüsse nach geschmack (ich habe halb haselnüsse halb pistazien verwendet, kokosflocken passen auch) zum wälzen
wie es geht:
  • die macadamia-nüsse in einer bratpfanne ohne oel rösten. das intensiviert den "buttrigen" geschmack der nüsse (ich habe das in der bratpfanne gemacht, in der ich zuvor gebrannte mandeln gemacht habe. drum sind da  "zuckerreste" dran)
  • die datteln und das marzipan würfeln, zusammen mit der orangenschale im mixer gut mixen
  • diese masse zu einer rolle mit ca. 2.5 cm durchmesser formen
  • von der rolle knapp 1 cm dicke scheiben abschneiden. diese etwas flachdrücken
  • je eine macadamia-nuss in eine "marzipan-/dattelmasse-scheibe" einpacken und zwischen den handflächen zu einer kugel formen (siehe zweites bild)
  • die kugeln im kühlschrank ruhen lassen
  • in der zwischenzeit die schokolade im wasserbad schmelzen und die gehackten / gemahlenen nüsse in einen tiefen teller geben
  • die kugeln einzeln mit einer pralinentauchspirale mit der flüssigen schokolade überziehen, gut abtropfen und etwas auskühlen lassen
  • dann in den gehackten  gemahlenen nüssen wälzen
  • auf ein backtrennpapier setzen und im kühlschrank durchkühlen lassen
  • geniessen!
tipp:
  • wer keine schokolade mag, lässt sie weg und wälzt die kugeln nach dem ruhen im kühlschrank direkt in den gehackten / gemahlenen nüssen oder in kokosflocken
  • am besten im kühlschrank aufbewahren
  • wie lange sie sich aufbewahren lassen, weiss ich nicht - sie sind schnell aufgegessen :-)

Donnerstag, 13. November 2014

federkohl-/kartoffelgratin


zutaten (für ca. 3 bis 6 portionen, hauptspeise oder beilage)
  • 3 EL olivenoel
  • 300 g federkohl (wintergemüse, gibts von ca. november bis märz)
  • 1 grosses rüebli (karotte)
  • 1 stück lauch (ca. 20 cm) oder 1 zwiebel
  • 1 EL getrocknetes gemüse (siehe hier)
  • 700 g kartoffeln festkochend
  • salz, pfeffer
  • 250 ml sojacuisine
  • 200 ml pflanzenmilch (meine war mandelmilch marke eigenbau)
  • 2 TL kräutersalz (siehe hier)
  • muskatnuss gerieben 
  • 1 gehäufter EL maizena (maisstärke)
  • 2 EL cashew parmesan (im internet gibts dafür 1001 rezepte)
wie es geht:
  • backofen auf 200 grad vorheizen
  • den federkohl waschen, die dicke mittelrippe herausschneiden, das grün in ca. 2 cm breite streifen schneiden
  • das rüebli schälen und in kleine würfel (ca. 5mm) schneiden
  • den lauch der länge nach halbieren und in feine streifen schneiden (alternativ die zwiebel schälen, halbieren und in feine streifen schneiden
  • das olivenoel in einer GROSSEN pfanne erhitzen
  • lauch, rüebli, federkohl und getrocknetes gemüse kurz andünsten. der federkohl soll ziemlich zusammenfallen
  • die kartoffeln schälen und in DÜNNE (höchstens 3mm) scheiben schneiden
  • in einer grossen schüssel die kartoffelscheiben und das gedünstete gemüse mischen, salz und pfeffer nach gusto dazu geben
  • in eine gratinform umfüllen. ACHTUNG: die form sollte nicht allzu hoch sein
  • im schüttelbecher sojacuisine, pflanzenmilch, gewürzsalz, muskatnuss und maizena mischen
  • diese mischung über die kartoffel-gemüsemischung giessen. idealerweise sollten alle kartoffeln bedeckt sein
  • mit dem cashew parmesan bestreuen
  • bei 200 grad 45 minuten backen
  • geniessen :-)!
tipp:
  • kann als hauptspeise (allenfalls ein salat dazu) gegessen oder als beilage zu zB. veggie-burgern oder veggie-schnitzeln etc. serviert werden

Samstag, 8. November 2014

(weihnachtliche) cantuccini


zutaten (ergibt ca. 30 stk.):
  • 275 mehl (weizen, dinkel, normal oder vollkorn ODER glutenfreie mehlmischung)
  • 1 EL sojamehl
  • 75 g brauner zucker
  • 50 g kokosblütenzucker
  • 1 TL backpulver
  • 3 TL lebkuchengewürz
  • mark einer vanilleschote oder 1/2 TL vanillesamen-pulver
  • 1/4 TL salz
  • 100 ml sojamilch
  • 50 g margarine
  • 150 g ganze ungeschälte haselnüsse oder mandeln oder pistazien
wie es geht:
  • alle trockenen zutaten mischen
  • die sojamilch und die margarine dazu geben, KURZ zu einem homogenen teig verkneten
  • die haselnüsse o.ä. unterkneten
  • den teig halbieren, 2 rollen (DM ca. 4 cm) formen. dabei darauf achten, dass sich die nüsse im inneren befinden
  • die rollen ca. 1 stunde im kühlschrank ruhen lassen
  • die rollen bei 180 grad 20 minuten in der mitte des ofens backen
  • ca. 10 minuten auskühlen lassen
  • mit einem gezahnten messer schräg in ca. 1.5 cm dicke stücke schneiden
  • die stücke mit einer schnittfläche nach oben auf das mit backpapier ausgelegte backblech legen und nochmals bei ca. 160 grad 30 minuten minuten backen. sie müssen hart und trocken (aber keinesfalls schwarz!) werden. allenfalls 5 minuten länger backen
  • auf einem kuchengitter auskühlen lassen
  • geniessen :-)!
tipp:
  • so werden die cantuccini nicht wirklich "süss". wers echt süss mag, nimmt halt weissen zucker.
  • sie passen hervorragend zu einem glas rosenmuskateller, vinsanto, goldmuskateller oder einem anderen süsswein. natürlich auch zu kaffee oder tee ;-)
  • für "normale" ganzjahres-cantuccini einfach das lebkuchengewürz weglassen
  • zum backen verwende ich gerne sojamilch und sojamargarine. das sojalecithin ist natürlicher emulgator und natürliches bindemittel beim vegan backen.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

apfel-/mango-chutney mit cranberries



ich liebe chutney, insbesondere mango-chutney. heute habe ich eine sehr reife mango und eine "fast-schon-hinüber-zwiebel" bei mir in der küche entdeckt. was also lag näher, als mal selber ein mango-chutney zu kreieren.
 

zutaten (ergibt ca. 600 ml):
  • 2 EL olivenoel
  • 1 zwiebel, in feinen streifen
  • 1-2 TL senfkörner
  • 1 grosser apfel, je rotschaliger desto besser (meiner war - wie könnte es auch anders sein - ein spartan)
  • ca. 2 cm frischer ingwer, in scheibchen geschnitten
  • 2 EL brauner zucker
  • 0.75 dl weisser aceto balsamico dolce
  • 0.75 dl wasser
  • 1 sehr reife mango, geschält, in mittelgrosse stücke geschnitten
  • ca. 3 EL getrocknete cranberries
  • 1 TL bio-unigel (apfelpektin)
  • 1/2 TL kardamom gemahlen
  • ca. 10 gewürznelken, ganz
  • 2 stk. sternanis, ganz 
  • ca. 3 TL gemüse"bouillon" (siehe rezept), ohne salz und noch nicht pulverisiert
wie es geht:
  • zwiebel in feine streifen schneiden und zusammen mit den senfkörnern bei mittlerer hitze im olivenoel dünsten
  • apfel sechsteln (schale unbedingt dranlassen!), entkernen, in scheibchen schneiden, dazu geben
  • zucker darüberstreuen, unter umrühren etwas caramelisieren lassen
  • ingwer dazugeben
  • mit dem balsamico ablöschen, gut umrühren
  • wasser dazugeben, gut umrühren
  • mangostücke und cranberries dazugeben, gut umrühren
  • bio-unigel dazugeben, aufkochen und ca. 2 minuten kochen lassen. die flüssigkeit sollte dabei etwas einreduzieren und die fruchtstücke ein wenig - aber nicht ganz! - zerfallen
  • hitze reduzieren. kardamon, gewürznelken, sternanis sowie gemüse"bouillon" dazugeben, nochmals ca. 2 minuten köcheln lassen
  • noch heiss in heiss ausgespülte gläser abfüllen und abkühlen lassen
tipp:
  • passt hervorragend zu "gschwellti" (gekochte kartoffeln), tofu, fladenbrot, reis, indischen gerichten oder auf indische thali-teller!
  • auch als geschenk / mitbringsel geeignet


Dienstag, 28. Oktober 2014

die "etwas andere" apfelwähe (apfelkuchen)



zutaten für 2-6 portionen  
(je nach anlass (hauptspeise, dessert, ...), hunger und "beilagen"):
  • 1 kuchenteig fixfertig, 20cm durchmesser (der vom coop ist vegan) - wer weniger bequem ist als ich, macht sowas natürlich selbst ;-)
  • 4 gut gehäufte EL gehackte mandeln
  • 1 TL zimt, gemahlen
  • 2 äpfel
  • etwas zitronensaft
  • 1 EL frischer geriebener ingwer 
  • 1 dl sojacuisine (oder hafercuisine, oder reiscusine)
  • 0.5 dl sojamilch (oder andere pflanzenmilch)
  • 1 spritzer agavendicksaft
  • 1 TL johannisbrotkernmehl
  • 1 MSP kurkuma gemahlen
  • 1 EL brauner zucker
wie es geht:
  • backofen auf 200 grad vorheizen
  • kuchenteig mit einer gabel mehrmals einstechen
  • gemahlene mandeln mit dem zimt mischen und auf dem kuchenteig verteilen
  • äpfel entkernen, grob raffeln (ich hab das mit dem spiralschneider auf der dünnsten stufe gemacht, sieht ziemlich dekorativ aus) und mit dem zitronensaft und dem geraffelten ingwer mischen
  • auf dem "bemandelten" kuchenteig verteilen
  • sojacuisine, sojamilch, agavendicksaft, johannisbrotkernmehl sowie kurkuma im schüttelbecher mischen und gleichmässig über die äpfel verteilen
  • brauen zucker darüber streuen
  • bei 200 grad in der ofenmitte 35 minuten backen
  • geniessen!
tipp:
  • für "zuckerfans": wers süsser mag, kann natürlich auch zu den äpfeln und / oder zum guss etwas zucker dazugeben.
  • als dessert gegessen passt natürlich schlag"rahm" oder vanille-glacé oder zimt-glacé wunderbar dazu.



Mittwoch, 22. Oktober 2014

hot chocolate


passend zum kälte-einbruch und sturmwetter!

zutaten für eine grosse tasse:
  • 3 dl milch (meine war mandelmilch marke eigenbau)
  • 1 gehäufter EL kakaopulver löslich, ungezuckert - wer keinen kakao mag, nimmt carobpulver
  • 1/4 TL zimtpulver
  • 1/4 TL kardamompulver
  • 1/4 TL ingwerpulver
  • 1/4 TL vanillesamen
  • 1 gute messerspitze muskatnuss gemahlen
  • 1 gute messerspitze scharfes chilipulver
  • 2 TL süsse nach gusto (kokosblütenzucker, agavendicksaft, brauner zucker, ...)
wie es geht:
  • milch aufkochen
  • kakao (carob) pulver beigeben, mit schwingbesen schaumig rühren
  • hitze zurückdrehen
  • gewürze beigeben, nochmals aufschlagen
  • süssen
  • geniessen!
tipp:
wer andere gewürze mag, nimmt andere (nelkenpulver, ...). 
chili (oder pfeffer) sollte allerdings schon dabei sein - für's "hot" :-) !



Sonntag, 19. Oktober 2014

gemüse-/kräuterbouillon (kräutersalz) marke eigenbau



zutaten:
  • 1 karotte
  • 1 stange lauch
  • 1 tomate (entkernt)
  • 1 kleine gelbe peperoni
  • ca. 4 frühlingszwiebeln
  • 1 grosse knoblauchzehe
  • 1 frische rote peperoncini (wers nicht so scharf mag, entkernt sie, wers gar nicht scharf mag, lässt sie weg)
  • 1 bund peterli
  • ein paar zweige pfefferminze
  • ein paar zweige thymian
  • 1 EL getrocknete lavendelblüten
  • 2 EL grobes meersalz
 wie es geht:
  • das gemüse und die kräuter in stücke schneiden und hacken (ich hab das im thermomix gemacht, 5 sek. auf stufe 5)
  • ein backblech mit backtrennpapier auslegen, das gemüse und die kräuter draufgeben
  • im backofen bei ca. 80-100 grad ca. 4 std. trocknen (holzlöffel in der tür einklemmen, damit die feuchtigkeit entweichen kann)
  • wenn nötig nach ca. 2 std. das backtrennpapier gegen ein trockenes auswechseln
  • ACHTUNG: das gemüse und die kräuter müssen restlos durchgetrocknet sein!
  • die hälfte des getrockneten gemüses mit ca. 2 EL grobem meersalz im mixer je nach gusto gröber oder feiner pulverisieren und in gläser abfüllen = gewürzsalz / bouillon
  • die andere hälfte lasse ich immer so, wie sie ist. geht auch gut zum würzen oder sieht schön aus als dekoration = getrocknetes gemüse
tipp: 
zu verwenden anstelle von gemüsebouillon, gewürzsalz etc. dieses verfahren hat den vorteil, dass man genau DAS gemüse und DIE kräuter und DEN salzanteil verwenden kann, die resp. den man mag (ich zB. mag keinen sellerie). auch ist diese "marke eigenbau" frei von zusatzstoffen wie glutamat, antiklump- und konservierungsmitteln etc.


Samstag, 11. Oktober 2014

süsskartoffel-suppe, variante 2, provence


die inspiration zu einer suppe mit lavendel? ganz einfach: ein grosser strauss getrockneter lavendel, den ich vor zwei wochen auf dem markt erstanden habe. lavendel kann zu mehr als nur in säckchen abgefüllt und zur wäschebeduftung (oder zum besser schlafen) verwendet werden. der geschmack zusammen mit der süsskartoffel und den vanille-samen... traumhaft!


zutaten (ergibt ca. 4 portionen):
  • ca. 500 g süsskartoffeln, geschält, in würfeln oder scheiben
  • ca. 400 ml mandelmilch, möglichst ohne zusätze und vor allem ungesüsst (meine war marke eigenbau)
  • ca. 0.5 dl wasser (wer lieber dünne suppe mag, nimmt mehr)
  • 2 TL getrocknete lavendelblüten, pulverisiert / gemörsert
  • ½ TL vanillesamen (KEIN vanille-zucker!)
  • 2 TL agavendicksaft
  • 1 prise salz
wie's geht:
  • die süsskartoffeln im dampfkörbchen, dampfkochtopf etc. weichkochen und im mixer oder mit dem mixstab pürieren
  • in einer pfanne mit der mandelmilch und dem wasser mischen (schwingbesen!). wers dünner mag, gibt mehr wasser dazu
  • die gewürze und den agavendicksaft hinzufügen, aufkochen. wers nicht schafft, den lavendel zu pulverisieren, gibt jetzt die suppe nochmals in den mixer. es sollen keine (oder höchstens einzelne) ganze lavendelblüten in der suppe sein!
  • in vier teller oder schalen verteilen und mit essbaren blüten (frisch oder getrocknet) dekorieren

Donnerstag, 9. Oktober 2014

süsskartoffelsuppe, variante 1, hot&spicy



zutaten (ergibt ca. 4 portionen):
  • ca. 500 g süsskartoffeln, geschält, in würfeln oder scheiben
  • ca. 400 ml kokosmilch, ohne zusätze, ungesüsst
  • ca. 1 dl wasser (wer lieber dünne suppe mag, nimmt mehr)
  • 2 TL frischer ingwer, geraffelt
  • 1 TL orangenschale, frisch geraffelt (von einer bio-orange)
  • 1/8 TL muskatnuss
  • 1/8 TL zimt
  • 1/8 TL gewürznelken-pulver
  • 1/8 TL koriandersamen-pulver
  • 1/8 TL kardamom-pulver
  • 1/8 TL rotes chilipulver, die scharfe variante
  • 1/2 TL salz
  • granatapfel, kerne und saft zur dekoration
wie's geht:
  • die süsskartoffeln im dampfkörbchen, dampfkochtopf etc. weichkochen und im mixer oder mit dem mixstab pürieren
  • in einer pfanne mit der kokosmilch und dem wasser mischen (schwingbesen!). wers dünner mag, gibt mehr wasser dazu
  • alle gewürze hinzufügen, aufkochen - wer mag, nimmt mehr als angegeben
  • in vier teller oder schalen verteilen
  • einen granatapfel aufschneiden - ACHTUNG sauerei :-), etwas saft auf jede portion sprinkeln und ca. 2 gehäufte TL kerne auf jeder portion verteilen.
tipp:
ACHTUNG: viele der verwendeten gewürze und der granatpafel gelten als aphrodisiaka. also kurz nachdenken, wem und wann mann / frau diese suppe serviert :-)


Samstag, 4. Oktober 2014

gebrannte mandeln mit sandelholz und fleur de sel



wer mich kennt, weiss, dass ich für die kombination "caramel / fleur de sel" meilenweit gehen würde. der gegensatz süss / salzig ist einfach herrlich! was also liegt näher, als damit zu experimentieren.

zutaten:
  • 200 g rohrzucker
  • 1 dl wasser
  • 1 TL sandelholz gemahlen
  • 200 g mandeln ganz, mit haut
  • 2 TL fleur de sel de guérande - das einzig echte :-)
wie's geht:
  • wasser, zucker und sandelholz in einer weiten chromstahl- oder gusseisenpfanne aufkochen
  • die mandeln dazugeben
  • temperatur etwas zurückdrehen und unter umrühren einkochen lassen, bis der zucker gut eingedickt/karamelisiert ist.
  • jetzt SOFORT das fleur de sel dazugeben und weiterrühren, bis der zucker schäumt und "trocken" aussieht.
  • gut weiterrühren, bis der zucker (teilweise) wieder schmilzt.
  • die mandeln auf ein mit backpapier ausgelegtes backblech geben (NICHT anfassen, SEHR heiss!) und auskühlen lassen.

tipp:
diese leckerei eignet sich bestens als mitbringsel (vorausgesetzt, sie überlebt lange genug). "gebrannte mandeln mit fleur de sel" passen hervorragend zu einem glas prosecco (habe ich soeben getestet!) oder champagner als apéro, zum kaffee als dessertknabberei oder auch für sich alleine, einfach so mal zwischendurch.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

chocolate cookies, glutenfrei und ziemlich low carb



"vorwort": ich habe sowas ähnliches irgendwo in den tiefen des internets gefunden. den geschmack fand ich hervorragend, aber das rezept war leider unbrauchbar. die dort beschriebenen cookies hatten NULL zusammenhalt und sind nach dem backen und auskühlen beim hochheben sofort wieder zerbröselt. ich habe die zutatenmengen entsprechend angepasst sowie "biss" und "kleber" (in form von agavendicksaft und zerquetscher banane) hinzugefügt.

zutaten:
  • 1 tasse (240ml) mandelmehl
  • 1/4 tasse (60ml) kokosmehl
  • 1/4 tasse (60ml) ungesüsstes schokopulver - wer keine schokolade haben will, nimmt carob-pulver
  • 2 EL amaranth-popcorn (ersatzweise gehackte mandeln, pistazien, haferflocken, einfach etwas, was "biss" gibt)
  • 2 EL kokosblütenzucker (ersatzweise brauner zucker)
  • 1/4 TL backpulver
  • 1/4 TL salz
  • 3/4 TL ingwer, getrocknet, gemahlen (frisch geraffelter geht natürlich auch)
  • 1 EL agavendicksaft oder ähnliches (reissirup, ahornsirup, …)
  • knapp 1/4 tasse (50ml) neutrales pflanzenoel (z.B. sonnenblumenoel)
  • 1 stk. reife banane (ein eher grösseres modell), mit einer gabel gut zerquetscht
  • 2 EL schokowürfeli (OPTIONAL)
wie's geht:
  • ofen auf 175 grad umluft vorheizen. ein backblech mit backpapier belegen.
  • in einer schüssel alle zutaten bis und mit schokowürfeli gut mischen. das geht prima mit einem löffel, keine maschine nötig.
  • jetzt die flüssigen zutaten beigeben, nochmals gut mischen und von hand kneten. dies ergibt eine kompakte masse.
  • daraus ca. 25 kugeln formen (durchmesser ca. 20-25mm) und auf das mit backpapier belegte blech setzen. mit der unterseite eines trinkglases flachdrücken. die cookies sollten ca. 5 bis 7mm dick sein.
  • bei 175 grad umluft 20 minuten backen. auf einem gitter auskühlen lassen – geniessen!
TIPP:
wer wirklich auf "glutenfrei" achten muss, nimmt entweder KEINE oder dann glutenfreie haferflocken. haferflocken sind per se glutenfrei. da sie aber auf denselben maschinen verarbeitet werden wie anderes getreide, sind sie kontaminiert. bauck zB. verarbeitet ausschliesslich glutenfreie rohstoffe, also keine kontaminierung der haferflocken.